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Gesunde Zähne von Anfang an, ein Leben lang

Kinder­zahnheil­kunde

Für unsere Kinderzahnärztin Frau Dr. Christina Haupt stehen ihre jungen Patienten im Mittelpunkt. Mit viel Geduld, Zuwendung und Einfühlungsvermögen bringt sie gemeinsam mit ihrem Team Kinderzähne zum Strahlen.

Für ein strahlendes Kinderlachen

Bereits in den ersten Lebensjahren wird der Grundstein für die dauerhafte Zahngesundheit Ihres Kindes gelegt. Es ist daher entscheidend, dass Sie als Eltern Ihren Kindern vom ersten Zahn an vermitteln, wie wichtig es ist, die eigenen Zähne zu pflegen und auf deren Gesundheit zu achten. Dabei möchten wir Sie unterstützen.

Dr. Christina Haupt ist unsere Spezialistin auf dem Gebiet der Kinderzahnheilkunde und der minimalinvasiven, hochwertigen Zahnerhaltung. Vom Zahn-Putztraining bis zu umfangreichen Behandlungen auch im Schlaf betreut sie junge Patienten bei allen Anliegen rund um schöne, saubere und gesunde Zähne. Bei Behandlungsbedarf geht Sie einfühlsam auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes ein.

Die Entwicklung des Gebisses

Milchzähne

Die Milchzähne brechen in der Regel in den ersten drei Lebensjahren durch und bleiben teilweise bis zum 12. Lebensjahr im Mund. Der Zahnschmelz der Milchzähne ist im Vergleich zu dem der bleibenden Zähne weicher und damit kariesanfälliger. Ist an den Milchzähnen erst einmal Karies entstanden, breitet sich diese bei Milchzähnen auch schneller aus als bei festbleibenden Zähnen. Daher bedürfen die Milchzähne auch eines besonderen Schutzes.

Wechselgebiss

Zwischen dem 6. und dem 12. Lebensjahr haben Kinder sowohl Milch- als auch bleibende Zähne. Die neuen bleibenden Zähne verfügen zu Beginn noch nicht über einen ausgereiften Zahnschmelz. Die bleibenden Backenzähne haben oftmals große Rillen und Furchen, in denen sich Essensreste und Bakterien ablagern können. Daher ist hier eine wirksame Prophylaxe besonders wichtig, um die Gesundheit der bleibenden Zähne dauerhaft zu erhalten. Im Rahmen der Prophylaxe beraten wir Sie gerne auch bei auftretenden Zahnfehlstellungen.

Bleibendes Gebiss

Ab dem 13. Lebensjahr sind bei Kindern nur noch die bleibenden Zähne vorhanden. Zum dauerhaften Erhalt des bleibenden Gebisses ist eine regelmäßige und gründliche Zahnpflege, eine zahngesunde Ernährung und eine professionelle Prophylaxe weiterhin sehr wichtig!

Prophylaxe

Zahnpflege im jüngsten Alter ist besonders von Bedeutung! Bereits ab dem ersten Milchzahn sollten Sie die Zähne Ihres Kindes einmal täglich mit einer Kinderzahnbürste und Kinderzahnpasta reinigen. Ab dem dritten Lebensjahr empfehlen wir Ihnen, die Zähne zweimal täglich zu putzen. Dabei sollten Sie ihr Kind von Anfang an in die Zahnpflege mit einbeziehen, damit das Zähneputzen zur selbstverständlichen täglichen Routine wird. Neben der täglichen Reinigung der Zähne ist eine regelmäßige Kontrolle durch einen Kinderzahnarzt unerlässlich, um Krankheiten im Mundraum vorzubeugen und die Gesundheit der Zähne dauerhaft zu erhalten.

Früherkennungsuntersuchung & Basisprophylaxe

Bei den Früherkennungsuntersuchungen begutachten wir die Zähne und geben Tipps zur Ernährung und zur Mundhygiene. Außerdem führen wir im Rahmen dieser Untersuchungen Ihr Kind langsam an den Besuch unserer Zahnarztpraxis heran und vermitteln von Anfang an, dass ein Besuch beim Zahnarzt ein positives Erlebnis ist. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt zwischen dem 2. und dem 6. Geburtstag die Kosten für drei Früherkennungsuntersuchungen beim Kinderzahnarzt.

Ab dem 6. Lebensjahr bis zum 18. Geburtstag haben gesetzlich versicherte Kinder alle sechs Monate Anspruch auf eine Prophylaxe.

Zahnputz-Schule

In unserer „Zahnputz-Schule“ lernt Ihr Kind, warum das Zähneputzen so wichtig ist und wie, wann und womit sich die Zähne am besten reinigen lassen, wie Karies entstehen kann und was zu einer zahnfreundlichen Ernährung dazugehört.

Damit sich das Kind ein Bild machen kann, wie gut es schon seine Zähne putzt, werden mittels Färbeflüssigkeiten Zahnbeläge sichtbar gemacht. So kann das Kind selbst erkennen, an welchen Stellen es seine Zähne noch besser reinigen muss. Spielerisch leiten wir Ihr Kind zu gründlicher Mundhygiene an und polieren und fluoridieren die Zähne. Falls doch einmal Karies entstanden ist, werden wir diese schonend und kindgerecht entfernen.

Während der Schwangerschaft

Wir beraten Sie während einer Schwangerschaft, um Ihnen und Ihrem Kind von Anfang an eine optimale Mundgesundheit zu ermöglichen.

Durch die Hormonumstellung reagiert das Zahnfleisch in der Schwangerschaft sehr empfindlich auf bakterielle Beläge. Dies kann beispielsweise zu Schwangerschaftsgingivitis (Zahnfleischentzündung mit blutendem Zahnfleisch) oder tiefen Entzündungen (Parondontits) führen. Außerdem besteht während der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko an Karies zu erkranken. Einige Zahnerkrankungen können sich sogar auf die Schwangerschaft auswirken, so steigt beispielsweise bei einer Parodontitis das Risiko für eine Frühgeburt um das Siebenfache.

Wir empfehlen Ihnen, während der Schwangerschaft alle drei Monate einen Kontrolltermin bei uns wahrzunehmen und häufiger als sonst zur professionellen Zahnreinigung zu gehen. Am sinnvollsten ist eine professionelle Zahnreinigung im ersten Trimester der Schwangerschaft, denn durch die Reinigung wird die Mundflora bakterienarm gehalten und es werden versteckte Zahnbeläge entfernt.

Wir bieten Ihnen in dieser Zeit auch eine Ernährungsberatung an. Ihre Ernährung hat bereits während der Schwangerschaft Auswirkungen auf die Entwicklung der Zähne Ihres Kindes, denn schon in der 6. – 10. Schwangerschaftswoche werden die Milchzähne Ihres Kindes angelegt. Daher sollten Sie in der Schwangerschaft auf eine vitamin- und kalziumreiche Ernährung achten.

Der erste Besuch

Ein Besuch in unserer Praxis soll für Sie und Ihr Kind nicht mit Stress verbunden sein, wir möchten, dass Sie sich bei uns rundum wohl fühlen. Unser Ziel ist es, dass all unsere Patienten – ob groß oder klein – gerne zu uns in das Zentrum für Zahngesundheit kommen.

Trotzdem ist gerade der erste Besuch beim Zahnarzt für ein Kind in der Regel sehr aufregend. Daher möchten wir Ihnen ein paar bewährte Tipps aus unserem Praxisalltag mitgeben, die Ihnen helfen, Ihr Kind zu Hause auf einen Zahnarztbesuch vorzubereiten.
Legen Sie den Termin so, dass Ihr Kind ausgeruht zu uns kommen kann. Planen Sie auch genügend Zeit ein, sodass Sie die Praxis stressfrei erreichen können und Ihr Kind noch genügend Zeit hat, die neue Umgebung zu entdecken.

Zahnarzt­besuche sind etwas ganz Normales!

Sprechen Sie darüber, dass es ganz normal ist, dass eine Kinderzahnärztin sich die Zähne regelmäßig anschaut, damit sie gesund bleiben. Erzählen Sie, dass auch Sie selbst regelmäßig zum Zahnarzt gehen.

Vermeiden Sie Formulierungen wie: „Vor dem Zahnarzt brauchst Du keine Angst haben“, oder: „Die Behandlung tut bestimmt nicht weh.” Vermitteln Sie Ihrem Kind stattdessen ein positives Gefühl, wenn es um den Besuch beim Zahnarzt geht und versuchen Sie, seine Neugierde auf uns und die Untersuchung zu wecken. Je weniger Aufhebens Sie um den Besuch in unserer Praxis machen, desto einfacher gestaltet sich der Zahnarztbesuch für Ihr Kind. Verbinden Sie den Termin daher bitte nicht mit Belohnungsgeschenken. Das setzt Ihr Kind unnötig unter Druck.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Nur durch eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kinderzahnärztin ist eine erfolgreiche Behandlung in entspannter Atmosphäre möglich. Selbstverständlich dürfen Sie gerne mit ins Behandlungszimmer kommen. Wir möchten Sie bitten, sich im Hintergrund zu halten, damit unser Team Ihr Kind durch den Zahnarztbesuch führen kann. Für manche unserer kleinen Patienten ist es auch leichter, wenn Sie allein zu uns ins Behandlungszimmer dürfen. Egal ob Sie im Behandlungsraum dabei sind oder nicht: alle Befunde und Ergebnisse besprechen wir selbstverständlich noch einmal mit Ihnen.

Um Ihr Kind ganz entspannt an die neue Umgebung und die Behandlung heranzuführen, gehen wir langsam und schrittweise vor. Wir bitten Sie daher um Geduld, falls sich eine Behandlung nicht in einer Sitzung durchführen lässt, sondern mehrere Termine dafür benötigt werden.

Fluoridierung der Zähne

In der Nahrung enthaltene Säuren greifen täglich den Zahnschmelz an und machen ihn porös. Dadurch können sich Bakterien leichter auf der Zahnoberfläche festsetzen, wodurch Karies entstehen kann. Gerade jüngere Kinder haben daher ein erhöhtes Risiko an Karies zu erkranken, denn der Zahnschmelz der Milchzähne ist besonders säureanfällig.

Ein wichtiger Baustein der Zahnvorsorge ist daher das Fluoridieren der Zähne. Fluorid ist ein Salz, das eine Deckschicht auf der Zahnoberfläche bildet und die Zähne so vor Bakterienbefall schützt. Außerdem verringert das Fluorid die Säurelöslichkeit der Zähne. Durch das Fluoridieren der Zähne kann daher der Entstehung von Karies vorgebeugt oder eine bereits bestehende Zahnschädigung eingedämmt werden. Das Fluoridieren der Zähne erfolgt in der Regel durch das Auftragen fluoridhaltiger Lacke, Gele oder Lösungen mithilfe eines Pinsels oder einer Bürste. Es werden dabei nur die Stellen fluoridiert, die vom Kariesbefall besonders gefährdet sind.

Gemeinsam entscheiden wir, in welchen zeitlichen Abständen die Fluoridierung durchgeführt werden soll. Dabei ist es wichtig zu wissen, wie viel Fluorid Ihr Kind zusätzlich zu Hause erhält (bspw. über das Speisesalz, Fluoretten oder fluorhaltige Zahnpasta).

Zahn­versiegelung (Fissuren­versiegelung)

Etwa ab dem 6. Lebensjahr brechen bei Ihrem Kind die bleibenden Backenzähne (Molaren) durch. Diese Backenzähne haben in der Regel größere Rillen und Furchen (Fissuren), die schwer zu reinigen sind und in denen sich Bakterien und Speisereste ablagern können. Um hier der Kariesbildung vorzubeugen, können diese Zähne versiegelt werden.

Die Zahnversiegelung ist dabei mit wenig Aufwand verbunden. Jede der Zahnfurchen wird im Rahmen der Prophylaxe gereinigt und mit einem speziellen haltbaren weißen Lack gehärtet. Dieser Lack verhindert zukünftig, dass sich Essensreste und Bakterien in den tiefen Zahnfurchen festsetzen. So werden die Zahnoberflächen dauerhaft geschützt. Falls sich schon wenige Kariesbakterien in der Zahnfurche festgesetzt haben, werden diese vorab entfernt.

Eine Zahnversiegelung dauert nur wenige Minuten pro Zahn und ist völlig schonend und schmerzfrei. Die Versiegelung kann sich mit der Zeit abnutzen, daher wird bei jeder Kontrolluntersuchung der Zustand überprüft. Bei Schäden kann diese problemlos erneuert werden.

In manchen Fällen kann auch die Versiegelung der Milchzähne sinnvoll sein. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn die Milchzähne des Kindes bereits große Furchen aufweisen oder Ihr Kind ein erhöhtes Kariesrisiko hat.

Zahnunfall

Mit einem bleibenden Zahn

Bewahren Sie Ruhe! Versuchen Sie den Zahn oder Stücke davon zu finden und reinigen Sie diese nicht. Legen Sie den Zahn / die Zahnstücke in eine Rettungsbox (Apotheke). Wenn diese nicht vorhanden ist, legen Sie den Zahn / die Zahnstücke in H-Milch oder die in die Wangentasche des Kindes. Gehen sie sofort zum Zahnarzt oder zum zahnärztlichen Notdienst.

Mit einem Milchzahn

Milchzähne werden meist nicht wieder in den Kiefer eingesetzt, wegen einer vergrößerten Gefahr für die bleibenden Zähne. Bringen Sie den Zahn trotzdem zur Untersuchung auf Vollständigkeit mit.

Ernährung

Vom ersten Tag an hat das, was wir essen und trinken, einen großen Einfluss auf die Gesundheit und Entwicklung unserer Zähne. Gerne berät Sie unser Team individuell, was eine gesunde Ernährung ausmacht und wie Sie ein zahngesundes Essverhalten bei Ihrem Kind spielerisch und mit Spaß entwickeln und fördern können.

  • Einfluss beginnt in der Schwangerschaft:
    Bereits eine falsche Ernährung während der Schwangerschaft kann sich negativ auf Ihr Kind auswirken und zu kindlichem Übergewicht und einem erhöhten Kariesrisiko führen.
  • Wasser anstelle von süßen Säften:
    Kinder sollten von Beginn an keine süßen Säfte, sondern vor allem Wasser oder zuckerfreien Tee trinken. Süße Getränke, insbesondere wenn sie aus der Flasche getrunken werden, können zu einer Auflösung der gerade durchgebrochenen Frontzähne führen.
  • Becher statt Flasche:
    Um Karies vorzubeugen empfehlen wir, das Trinken aus der Flasche möglichst früh auf Trinken aus dem Becher oder einer Tasse umzustellen.
  • Zucker nur in Maßen:
    Kinder lieben Süßigkeiten! Doch der enthaltene Zucker begünstigt die Ansammlung von Bakterien auf den Zähnen und die Bildung von Plaque, aus der Karies entsteht. Daher sollte Zucker nur in geringen Mengen konsumiert werden. Eine größere Süßigkeiten-Portion am Tag, beispielsweise nach dem Mittagessen, ist daher sinnvoller als mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt.
  • Gesunde Snacks für Zwischendurch:
    Knackige Lebensmittel wie Karotten und Vollkornbrot sind für die Zahngesundheit auf mehrere Arten sinnvoll. Zum einen scheuern sie, ähnlich einer Zahnbürste, den Zahnbelag teilweise ab. Zum anderen fördern sie die Kieferbildung und steigern sowohl die Menge als auch die Qualität des Speichels. Je kauintensiver etwas ist, umso mehr schützender Speichel wird gebildet. Gesunde Snacks lassen sich auch für Kinder schmackhaft und spannend zubereiten. Oftmals hilft es, wenn sie die Snacks gemeinsam zubereiten. So fördern Sie das Gespür für eine gesunde Ernährung und Kinder lernen zudem auch etwas über die Zubereitung des Essens.
  • Zähneputzen nicht vergessen:
    Das Zähneputzen sollte ein selbstverständliches Ritual für das Kind werden. Am sinnvollsten ist es, wenn sich das Kind morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Schlafen gehen die Zähne putzt. Nach dem abendlichen Zähneputzen sollte nichts mehr gegessen und nur noch Wasser getrunken werden.

Kindernarkose

Wenn eine normale Behandlung wirklich nicht möglich ist (und nur dann) bleibt noch die Unterstützung mittels Lachgassedierung (nicht in unserer Praxis), Sedierung oder Vollnarkose mit unserem Anästhesisten-Team.

Wir möchten Sie liebe Eltern und auch die Kinder auf diesem Weg mitnehmen.

  • Wie sage ich es meinem Kind? Egal wie alt Ihr Kind ist, sprechen Sie mit ihrem Kind. Sagen Sie ihm, dass wir gemeinsam eine Lösung gefunden haben, um die Zähne gesund zu machen und dass es dabei schlafen darf. Besonders bei einer Sedierung ist eine Betäubung im Mund notwendig. Bereiten Sie Ihr Kind deshalb auf ein Kribbeln an der Stelle vor.
  • Wie kann ich meinem Kind die Behandlung erleichtern? Packen Sie am besten vor der Behandlung gemeinsam mit Ihrem Kind eine Tasche mit Decke, Lieblingsspielzeug, Essen und Trinken für danach. Bleiben Sie ruhig und beruhigen Sie auch Ihr Kind dadurch. 

Bitte informieren Sie sich außerdem hier.

Behandlungs­spektrum im Überblick

Unsere Spezialistin für Kinderzahnheilkunde und Endodontie Dr. Christina Haupt bietet gemeinsam mit ihrem Team in unserer Praxis ein großes Spektrum der Kinderzahnheilkunde für Kinder und Jugendliche an:

  • Zahnputzschule
  • Professionelle Zahnreinigung für Kinder
  • Fissurenversiegelung von Milch- und bleibenden Zähnen
  • Füllungen (farbig und weiß mit biologischen hochwertigen Materialien)
  • Milchzahnkronen
  • Milchzahnwurzelbehandlungen
  • Extraktionen, auch Mesiodens, verlagerte Zähne
  • Korrektur von Lippen und -Zungenbändchen mit Laser (unblutig)
  • Konfektionierte 6er-Kronen
  • Ästhetische Frontzahnaufbauten
  • Behandlung von Zahnschmelzfehlbildungen
  • Behandlung in Narkose und Sedierung mit unserem Anästhesisten-Team

Vereinbaren Sie einen Termin, wir beraten Sie gerne ausführlich. In Zusammenarbeit mit Ihrem Hauszahnarzt können auch Behandlungen rund um Kinderzähne und Wurzelbehandlungen erfolgen. Bei Fragen sprechen Sie uns jederzeit an.

Schöne Zähne von Anfang an - ein Leben lang!

Das ist das Motto, das ich (Dr. Christina Haupt) lebe und weitergeben möchte an die Kindergartenkinder meiner zwei Patenschaftskindergärten (St. Hildegard Viernheim und AWO) seit nunmehr über 20 Jahren. Ich möchte den Kindern spielerisch und interessant alles Wissenswerte rund um die Zähne näher bringen. Erfahrungsgemäß entsteht dabei bei den Kindern ein Bewusstsein für die Zähne, dass es den Eltern leichter macht, diese pflegen zu helfen. Das Vertrauen zum Zahnarzt entsteht in der gewohnten Umgebung im Kindergarten und wird dann ausgeweitet beim Praxisbesuch, der jedes Jahr etwas ganz Besonderes ist. Ich möchte mit den Kindern folgendes gemeinsam gestalten:

  • Zähneputzen – wie, womit, warum? Jedes Kind bekommt seine eigene Zahnbürste und wir üben das richtige und gründliche Putzen nach KAI.
  • Ernährung – Ist Süßes jetzt verboten? Nein! Wir besprechen was ist gesund und warum und gestalten aus gesunden Lebensmitteln einen besonders kreativen Teller.
  • Zahnarztbesuch in der Praxis? Das war bisher immer ein Event. Die Kinder gehen durch alle Räume. Jedes Kind kann mit Spiegel in den Mund schauen, lernt Wasser- und Luftdusche, Sauger und Bürste, Watte-Rolle und Zahnseide kennen. Sie machen selbst am Modell farbige Füllungen. Die Kinder sind hier total aufgeschlossen.

Informationen für Kolleginnen & Kollegen

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem umfassenden Behandlungsangebot für Kinder und Jugendliche. Unser Ziel ist es in Zusammenarbeit mit Ihnen, Ihren Patienten eine optimale Behandlung in unserer Praxis anzubieten.

Dabei legen wir großen Wert auf eine kollegiale und transparente Zusammenarbeit mit der überweisenden Praxis. Nach jeder Behandlung erhalten Sie von uns einen Arztbrief, alle Röntgenbilder des Patienten und empfehlen Ihnen ein Recall-Intervall für die Weiterbehandlung in Ihrer Praxis. Die von Ihnen an uns überwiesenen Patienten unterschreiben zudem, dass sie sich nach der Behandlung in unserer Zahnarztpraxis wieder bei Ihnen in der Hauszahnarztpraxis melden.

Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.

Ihre Dr. Christina Haupt

Auf Ihre häufigsten Fragen: Die Antwort unserer Kinderzahnärztin

Unsere Kinderzahnärztin Dr. Christina Haupt beantwortet hier die häufigsten Fragen unserer Patienten.

Häufige Fragen – FAQ’s

Kinder benötigen ein spezielles Spektrum zahnmedizinischer Behandlungen. Zusätzlich viel Geduld, Humor und eine spielerische Atmosphäre. Kinder brauchen einfache Anleitungen zur Zahnpflege, damit für sie Zahnpflege genauso wie der regelmäßige Zahnarztbesuch selbstverständlich wird. Milchzähne selbst sind anders als bleibende Zähne aufgebaut und brauchen spezielle hochwertige Materialien und abgestimmte Techniken. Daher ist die Kinderzahnheilkunde eine eigene Fachrichtung der Zahnmedizin. Ziel sind gesunde Kinderzähne von Anfang an und unbeschwerte Kinder wie Eltern.

Schon ab dem allerersten Zahn sollten Sie mit Ihrem Kind zum Zahnarzt kommen. So gewöhnt es sich spielerisch daran, dass die Zähnchen angeschaut werden und mögliche Zahnerkrankungen werden frühzeitig erkannt.

Ein Kinderzahnarzt betreut schon die Mutter in der Schwangerschaft, ebenso die ersten Zähnchen bis zum Zahnwechsel in der Pubertät. Also auch die Zahnstellung, Pflege der Zähne und gute Ausbildung der Sprache (Kontrolle von Zungenbändchen) werden regelmäßig geprüft.

Erklären Sie Ihrem Kind, dass ein Zahnarztbesuch ganz normal und wichtig ist. Sprechen Sie nicht negativ darüber und machen Sie keine Versprechungen. Und ganz wichtig: Gehen Sie mit Ihrem Kind zum Zahnarzt, bevor ein Problem da ist.

Im ersten Lebensjahr nehmen viele Kinder die vom Kinderarzt verschriebenen Fluoretten, die Vitamin D und Fluorid enthalten. In dieser Zeit ist eine fluoridfreie Zahnpasta empfehlenswert. Danach bis 6 Jahre ist die sogenannte Milchzahnpasta mit für Kinder leckerem Geschmack und angepasstem Fluoridgehalt die Richtige. Wichtig ist eine kleine bis erbsengroße Menge Zahnpasta am Tag verteilt. Ab 6 Jahre kommen die bleibenden Zähne, die zur Mineralisierung (Aushärtung und Reifung) die Menge Fluorid einer Erwachsenen Zahnpasta brauchen. Diese findet sich in den leckeren Junior-Zahnpasten. Lassen Sie Ihr Kind den Geschmack aussuchen. Wichtig auch ab 6 Jahre ist die geringe Menge.

Wenn Kleinkinder selbst putzen wollen, sollen Eltern sie natürlich dafür loben. Trotzdem benötigen sie Unterstützung, denn sie können das noch nicht. Die dafür wichtige Bewegung aus dem Handgelenk erlangen Kinder erst, wenn sie im Grundschulalter Schreibschrift schreiben können. Bis dahin sollten Eltern zumindest abends gründlich nachputzen. Auch danach brauchen Kinder noch regelmäßige Kontrolle.

Schnuller oder Daumen sind oft für den Seelenfrieden wichtig. Beides hat Vor-und Nachteile. Wichtig ist nur dieses bis zum 3. Lebensjahr abzugewöhnen. Denn es beeinträchtigt nicht nur die Zahnstellung (lutschoffener Biss), sondern auch die Funktion der Zunge und das Schlucken.

Wenn Kinder sich angewöhnen, häufig gesüßte oder säurehaltige Getränke z.B. Apfelsaft oder Milch aus der Flasche zu trinken, entsteht Karies an den vorderen Zähnen. Diese werden häufig von der Flüssigkeit umspült und damit aufgeweicht. Es entsteht die sogenannte Nuckelflaschenkaries.

Lassen Sie Ihr Kind nur zu bestimmten Zeiten trinken und niemals mit der Flasche einschlafen. In die Flasche kommt am besten Wasser oder ungesüßter Tee. Sobald Ihr Kind sitzen kann, bieten Sie ihm Becher oder Tasse an. Es kann das dann schon.

Unbedingt!
Wenn die Karies den Zahnnerv erreicht, kommt es zu schmerzhaften Entzündungen. Entweder muss eine Wurzelbehandlung erfolgen oder sogar der Zahn entfernt werden. Da aber der Milchzahn neben der Kaufunktion auch eine Platzhalterfunktion hat, kommen die darunter liegenden bleibenden Zähne oft schief durch.

Bitte bringen Sie einen volljährigen Dolmetscher mit, der auch Fachbegriffe erklären kann. Nur so kann sichergestellt werden, dass eine umfangreiche Aufklärung erfolgen kann und Sie alles verstehen. Die Aufklärung erfolgt immer auf Deutsch.

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Unsere Experten beraten Sie gerne!

Die Zahnmedizin ist vielfältig – und deshalb sind wir es auch. Die Köpfe in unserem Team bündeln Fachwissen und beherbergen einen großen Schatz an Erfahrung. Beides möchten wir sehr gerne teilen mit jungen Talenten und versierten Fachkräften, die unser Team verstärken.

Wer bei Dr. Bergmann & Kollegen arbeitet, kann der Zukunft lächelnd entgegensehen.

Wir freuen uns Sie in unserem Zentrum für Zahngesundheit in Viernheim begüßen zu dürfen!

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